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Christine Kind aus Dresden Germany
Contamination level: Severe illness! Forced to abandon a home.
Author: Christine Kind Created: 7 May 2005 Updated: 8 Aug 2007 Viewed: 11357 time(s)
Unser "Leben" im Hauptstrahl einer Mobilfunksendeanlage für UMTS und GSM
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Strahlen Alarm ! Created: 8 Aug 2007
aktueller Zeitungsbericht neue Woche vom 04.08.2007 noch im Handel erhältlich
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Fürther Ärztetagung am 22.10.2005: Mobilfunk und Gesundheit: Christine Kind, Dresden --Seite 5 Created: 8 Nov 2005
Anna Marie Juni 2004 Anna Marie im Kellerbettchen Dezember 2004
Unter Exposition Ca. 6 Monate nach Deexposition (Photo 1 & 2)

Anna Marie im Sommer 2005 (Photo 3 & 4)


Arthur Schopenhauer
(1788-1860)
Philosoph
Jede Wahrheit durchläuft drei Stufen:
Erst erscheint sie lächerlich,
dann wird sie bekämpft,
schließlich ist sie selbstverständlich.
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Fürther Ärztetagung am 22.10.2005: Mobilfunk und Gesundheit: Christine Kind, Dresden -Seite 4 Created: 8 Nov 2005
Dokumentierte Pflanzenschäden am Haus gegenüber der Sendeanlage

(photo 1)
Balkonpflanzen bei 1 400 µW/m² im 1. OG und 6500 µ/m² (Nebenkeule) im EG am 30.6.2005 im Hauptstrahl August 2004

(Photo 2,3,4)
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Fürther Ärztetagung am 22.10.2005: Mobilfunk und Gesundheit: Christine Kind, Dresden -Seite 3 Created: 8 Nov 2005
Krankenkasse bestätigt:

• „An der gesundheitlichen Schädigung Ihrer Familie scheint kein Zweifel zu bestehen, auch am Krankheitswert kann in diesem Fall nicht stichhaltig
gezweifelt werden.

• Es ist davon auszugehen, dass in Ihrem Fall tatsächlich durch elektromagnetische Wellen Gesundheitsstörungen hervorgerufen werden

•„In der Wissenschaft ist allerdings unstrittig, dass es außer der Beendigung der Exposition keine etablierte Therapie der Elektrosmogkrankheit gibt.“


Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt in seiner Broschüre:
- Wo es ein Festnetz gibt, es zu benutzen.
- Mit dem Handy nur kurz zu telefonieren.
- Möglichst nicht bei schlechtem Empfang zu telefonieren, da das Handy dann mehr Leistung braucht und dadurch die Strahlung stärker wird.
- Handys mit geringem SAR-Wert 0,6 W/kg oder niedriger zu verwenden.
- SMS schreiben ist besser als sprechen.
- Das Handy erst zum Ohr zu nehmen, wenn der Verbindungspartner ran geht, da beim Verbindungsaufbau die Sendeleistung am höchsten ist.

Da taucht für mich natürlich die Frage auf: Wenn der Verbindungsaufbau, welcher nur 3 Sekunden dauert schon nicht gut ist, wie können dann 20 000 µW/m² über 24 h am Tag und über Wochen und Monate oder gar Jahre gut für uns und unsere Kinder ein?
Da es noch keine Erkenntnisse über Langzeitwirkung oder Spät-schäden bei Anwohnern von Sendeanlagen gibt, sollten doch die Verantwortlichen mehr Vorsorge betreiben.

14. Zeitschrift: Umwelt + Medizin + Gesellschaft
In der Zeitschrift Umwelt + Medizin + Gesellschaft 2/2005
werden Wirkungsmechanismen dargestellt. Besondere Beachtung sollten Resonanzeffekte finden.

Messwerte in unserem Haus (Kinderzimmer im Dachgeschoss): im März 2005

Strahlenbelastung durch D-Netz
35 000 µW/m² bis 142000 µW/m²=> 7,3V/m => 17,2% vom Grenzwert

Strahlenbelastung durch UMTS-Netz
3 700 µW/m² bis 37 000 µW/m² =>3,8 V/m => 6,2% vom Grenzwert

Beurteilungswert:

Summe GSM und UMTS: ca. 180 000 µW/m² => 8,2 V/m


Verträgliche Mindest-Störfeldstärken im Frequenzbereich 900 - 2000 MHz

Gerätetyp---------------------- Verträgliche Mindest-Störfeldstärke Normen
Unterhaltungs-elektronik-------------------- 3V/m----------------------------- EN 55020, VDE 0872 Teil 20
Haushalts- Elektrogeräte-------------------- 3V/m ----------------------------EN 55014-2, VDE 0875 Teil14-2
Geräte der Informationselektronik---------- 3V/m---------------------------- EN 55022/55024

Weshalb wurde wohl die bundesweit geplante Schlafstudie von den Mobilfunkbetreibern boykotiert?
Warum gibt es noch keine Untersuchung von Wirkungen von Kombiantennen und nur eine einzige Studie zu UMTS,
die Niederländische Regierungsstudie?
In dieser wurden signifikante Störungen weit unterhalb der derzeitigen Grenzwerte nachgewiesen.
Das BfS bescheinigt eine gute Durchführung dieser UMTS - Studie.

Ergebnisse der Redoxanalyse (Photo 1)

Pufferwert = gibt die Auskunft über Fähigkeit des Körpers, oxidierende Toxika, Radikale, aktivierte Molekular- oder Atomstufen zu entgiften.

Erläuterung:

Die Messergebnisse vom 03.06.2004 und 18.09.2004 stammen von meiner Familie unter Exposition. Die Verlaufskontrolle am 09.06.2005 (ca. 6 Monate nachdem wir aus unserem Haus ausgezogen waren) zeigt unsere Werte nach Deexposition.

B ist ein Freiwilliger, der sich wenige Tage in unserem Haus aufhielt. Innerhalb einer Woche verschlechterten sich die Werte deutlich. Über 2 Monate nach Deexposition wurden die Anfangswerte noch nicht erreicht.

Gesundheitswert ( A. - Thiele - Str. 40) (Photo 2)
= errechnet sich aus dem Pufferwert, der Membranstabilität und der Entgiftungsstabilität.

(Photo 3)
Gesundheitswert der Anwohner negative Werte =Exposition positive Werte= Deexposition(Wegzug)
Die exponierten Menschen haben schlechte Regulationswerte.

Leerwert (photo 4)

Der Leerwert lag unter Exposition über 80 mV bei allen Familienmitgliedern. Damit lagen unsere Werte in der Gruppe der Tumor- und MS Patienten.

Die Verlaufskontrolle nach dem Umzug ergab bei allen wieder Leerwerte unter 80 mV.

Quelle: Medizin 2001, Jahrbuch für Mediziner, ISBN 3-900784-21-3

weiterführende Informationen: http://www.hese-project.org/de/emf/WissenschaftForschung/Heinrich_Dr._Hermann/20050324_Mobilfunk_und_Gesundheit.pdf
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Fürther Ärztetagung am 22.10.2005: Mobilfunk und Gesundheit: Christine Kind, Dresden -Seite 2 Created: 7 Nov 2005
Haus mit Abschirmung (photo 1)

Unser Gesundheitszustand wurde immer schlechter und auch unsere Kinder klagten nicht nur über ständige Kopfschmerzen sondern auch über Herzschmerzen. Meine Tochter hatte in den letzten vier Monaten nur 100g zugenommen. Ihre Geschwister hatten im selben Zeitraum 1 – 2,5 kg was der normalen Gewichtszunahme entspricht, zugenommen.

Am 9. 5. 04 haben wir dann eine Abschirmung am Haus angebracht.

Am 25. 5. 04 wurde eine Raumluftmessung durch Landesunter-suchungsanstaltdurchgeführt, da die von uns geschilderten Beschwerden
denen bei Holzschutzmittelvergiftungen entsprachen. Lt. Gutachten ist die Raumluft in Ordnung und auch kein Cofaktor.

Die Abschirmung brachte leider keine deutliche Besserung derBeschwerden.
Wir hatten inzwischen bereits im Keller Kopfschmerzen und auch in der Stadt, was im Frühjahr noch nicht der Fall war.

Auch unsere Nachbarn werden geschädigt, wie die Bluttests beweisen.

Lt. Art. 16 Abs. 1 der Verfassung des Freistaates Sachsen

hat: Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

Im Art. 9 Abs. 1
Das Land erkennt das Recht eines jeden Kindes auf eine gesunde seelische, geistige und körperliche Entwicklung an.

Art. 13
Das Land hat die Pflicht, nach seinen Kräften die in dieser Verfassung niedergelegten Staatsziele anzustreben und sein Handeln danach auszurichten.


Wer schützt nun unsere Gesundheit? Die derzeitigen Grenzwerte von 10 000 000 µW/m² schützen uns lediglich vor Erwärmung !

Die Grenzwerte für Röntgenstrahlung sind im vergangenen Jahrhundert mehrmals verschärft worden. Wir befinden uns wohl heute auf dem Stand der 20-iger Jahre des letzten Jahrhunderts, als man sich im Schuhgeschäft die Füße röntgen konnte um zu sehen, ob die Schuhe groß genug sind. Das erscheint uns heute absurd.

Ausflüchte und Vertröstungen von Behörden und Politikern helfen nicht weiter:

•„Wir nehmen die Ängste und Sorgen der Bevölkerung sehr ernst.“
•Vertröstung auf Ergebnisse des Mobilfunkforschungsprogrammes ab 2006
•„Formell ist alles in Ordnung, da die Grenzwerte, (die vor Erwärmung schützen) eingehalten sind“
•„ein bedauernswerter Einzelfall“
...


Ist Mobilfunk schädlich? Diese Frage beantwortet das Bundesamt für Strahlenschutz in seiner Infobroschüre vom Dezember 2003 so:

„Die festgelegten Grenzwerte schützen unseren Körper vor zu starker Erwärmung.

Viele Menschen berichten über Gesundheitsprobleme wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Unwohlsein oder Anzeichen für Krankheiten. Sie geben dafür der Strahlung des Mobilfunks die Schuld.

In Untersuchungen haben Wissenschaftler Zusammenhänge zwischen der Mobilfunkstrahlung und Reaktionen des Körpers gefunden, die nicht mit der Erwärmung in Zusammenhang stehen.

Allerdings reichen die Ergebnisse dieser Untersuchungen nicht aus, um zu beweisen, dass Mobilfunk unsere Gesundheit gefährdet.“
Man bedenke dazu: Das Rauchen schädlich ist, konnte auch erst
vor 3 Jahren wissenschaftlich nachgewiesen werden.

Kurve von Anna Marie, geb. 13.01.2003 (photo 2)

(Photo 4)
Die Stagnation der Gewichtszunahme ist bei Anna Marie seit Dezember 2003 dokumentiert. Diese Stagnation hielt bis etwa Ende Mai 2004 an.
Mitte Mai wurde die Abschirmung am Haus angebracht. Hier wird ein deutlicher Sprung deutlich. Aber erst nachdem wir unser Haus verlassen
hatten, konnte der Kinderarzt bescheinigen, dass keine Gedeihstörungen mehr bestehen. Ihre Entwicklung verläuft wieder normal, wie vor der Befeldung.
kurve am Anna Marie

Kurve von Wilhelm (photo 3)

Auch bei Wilhelm zeigten sich die Auswirkungen der Bestrahlung auf das Wachstum. Er wuchs vier Monate gar nicht im Gegensatz
zum Zeitraum vor und nach der Expositionsphase. Auch bei ihm, wurde wie bei seiner Schwester ein Sprung nach der Installation

der Abschirmung festgestellt. Er schlief ab März 2004 im Keller, seitdem wuchs er auch wieder etwas (3mm).
Ein kontinuierliches Wachstum stellte sich erst wieder nach der Deexposition (unserem Umzug in eine Mietwohnung) ein.

Weitere deutlich Symptome während der Exposition waren ständige Durchfälle bei allen Familienmitgliedern, Lymphknotenschwellungen
bei mehreren Familienmitgliedern.

In der Kardiologie wurden keine organischen Ursachen für Vorhof-flimmern und Extrasystolen gefunden. Meinem Mann wurden Betablocker gegen
den hohen Blutdruck verschrieben und mir Aspirin zur Blutverdünnung, welches laut Angiologie dann doch nicht notwendig war.

Bemerkenswert ist auch die Beobachtung, dass unser Blutdruck 10-30 mm Hg höher war. Auch der Ruhepuls war mindestens um 10 erhöht.
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Fürther Ärztetagung am 22.10.2005: Mobilfunk und Gesundheit: Christine Kind, Dresden-- seite 1 Created: 7 Nov 2005
Fürther Ärztetagung am 22.10.2005: Mobilfunk und Gesundheit
Christine Kind, Dresden


Unser „Leben“ im Hauptstrahl einer Mobilfunksendeanlage (photo 1)
Ich bin eingeladen worden, um Ihnen als Betroffene zu berichten.
Am 13.11.03 hob ein Kran ein glänzendes Gebilde auf ein Dach in unserer unmittelbaren Nachbarschaft und beim genauen Hinsehen erkannte ich,
dass es sich hierbei wohl um eine Antenne für Mobilfunk handelte.

In der letzten Woche vor Weihnachten fiel uns dann auf, dass unsere Kinder krank aussahen und Augenringe hatten wie bei einem Infekt.
Wir dachten es ist gut, dass bald Ferien sind.

In den Weihnachtsferien hatte dann unsere gesamte Familie keinen rechten Appetit mehr und uns war ständig übel. Zuerst dachten wir uns,
dass dies mit dem erhöhten Verzehr von Süßigkeiten zusammenhängt. Unsere ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit schoben wir auf das
relativ späte Zubettgehen und das lange Ausschlafen.

Dann bekam mein Mann plötzlich Probleme mit dem Durchschlafen und Wiedereinschlafen.

Meine ganze Familie hatte über Weihnachten abgenommen, zum Teil mehrere Kilos.
Im neuen Jahr bekamen wir dann immer, wenn wir zu Hause waren Kopfschmerzen, die nur weggingen, wenn wir unterwegs waren.
Schon früh beim Aufstehen hatten wir Kopfschmerzen.
Da sagten wir uns, dass der Sendemast doch schon in Betrieb sein muss.

Am Sonntag, den 4. 1. 04 ließen abends plötzlich meine Kopfschmer-zen nach. Daraufhin maßen wir dann mit unserem inzwischen gekauf-ten
Messgerät nach. Da waren im ganzen Haus nur noch 1-2 µW/m² zu messen. Nun wurde uns klar, dass die bisherigen Messwerte, die wir bis
jetzt nicht vergleichen konnten, schon durch die Inbetriebnahme des Sendemastes hervorgerufen worden sind. Bisher kannten wir ja die Werte,
die im Wohngebiet vorher waren und für Wohngebiete üblich sind noch nicht.
Wir informierten deshalb das Gesundheitsamt, dass der Mast bereits angeschaltet worden ist.

Am 5. 1. 04 teilte uns das Gesundheitsamt nach Rücksprache mit Bauamt mit, dass die Anlage noch nicht in Betrieb sei.

Am 7. 1. 04 war dann ein Artikel in der SZ in dem stand, dass die Anlage seit dem 16. 12. 03 in Betrieb ist.
Dies war genau der Zeitpunkt an dem uns die Blässe unserer Kinder erstmalig aufgefallen war.


For a better World for you, or for a worce world for you?
Auf unseren Widerspruch hin, kamen am 9. 1. 04 Vertreter vom Mobilfunkbetreiber zu uns messen.
Sie ermittelten eine Feldstärke von 0,4 - 0,6 V/m für das UMTS-Netz (das D-Netz wurde erst ein paar Tage später zugeschaltet lt.
Zeitungsbericht) und sagten uns, dass sie erst bei 1V/ m Handlungsbedarf sehen würden.
Den Grund für meine Kopfschmerzen sollte ich doch beim Arzt abklären lassen!
Auf meine Antwort, dass ich nur zu Hause diese Kopfschmerzen habe und erst seit Inbetriebnahme des Sendemastes, konnten sie mich
nur ungläubig anschauen. Auf meinen Vorschlag den Sendemast mal an und mal abzuschalten und ich sage ihnen anhand meiner Kopfschmerzen
wann er an war und wann nicht, sind sie nicht eingegangen. Da es sich zu diesem Zeitpunkt ja nur um den Probebetrieb handelte, wäre das ja
möglich gewesen.
Dieser Beweis der schädlichen Wirkung der Strahlung war also nicht erwünscht.


Schema für die Ausbreitung der Mobilfunkstrahlung: (photo 2)
Quelle: im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erstellte Broschüre zur Studie miniWatt „Mobilkommunikation und Rundfunk der
Zukunft“, Konzepte zur Minimierung der Exposition der Bevölkerung durch elektromagnetische Felder, 2004

download: http://www.bmbf.de/pub/mobilkommunikation_und_rundfunk_der_zukunft.pdf


Kurve: Leistungsflussdichte/Abstand und Antennenleistung (photo 3)
Auch in der Nähe von Mobilfunkantennen gibt es große Unterschiede bei der Leistungsflussdichte. Die Anlage in unserer Nähe ist eine
20W Anlage: direkter Nachbar in 10 m Entfernung hat 100 µW/m²
Nachbar (wir) in 40 m Entfernung hat 20 000 µW/m²
Die Antennennennleistung entspricht nicht der Ausgangsleistung, durch Bündlungseffekt genannt Antennenfaktor = 50 entsteht durch Multiplikation
eine Antennenausgangsleistung von effektiv 1000W.

Deshalb läuft das Kühlaggregat auch im Winter!

Quelle: Abschlussbericht „Untersuchung der Immissionen durch Mobilfunk Basisstationen“, Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik GmbH im
Auftrag des Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, 2002

download: http://www.munlv.nrw.de/sites/arbeitsbereiche/immission/pdf/immission_final.pdf

Kurve: Leistungsflussdichte/Abstand und Höhenunterschied (photo 4)
Der Höhenunterschied zur Antenne ist eine sehr wichtige Größe.

Quelle: siehe oben

Bei einem 10 m Höhenunterschied kommt es zu =>20-30µW/m² beim Nachbarn im niedrigerem Haus in 20 m Entfernung.

Der Höhenunterschied zu unserem Haus beträgt nur noch 5 m und somit die Leistungsflussdichte =>20 000µW/m² bei 40 m Entfernung.
Unsere Messwerte haben dies bestätigt.
Später kamen bei meinem Mann sporadische Herzrhythmusstörungen, Herzrasen und erhöhter Blutdruck hinzu.
Als ich dann eines Morgens mit Herzklopfen und stark erhöhtem Puls aufwachte, sind wir mit unseren Matratzen in die leere Wohnung im Erdgeschoss gezogen, da dort wesentlich geringere Messwerte waren.

Der Schlaf im Erdgeschoss war zwar besser, aber auch nicht gut, da wir immer müde und mit Kopfschmerzen aufwachten.

Deshalb blieb uns jetzt nur noch die Möglichkeit es im Keller zu probieren. So schliefen wir am 13.1.04 zum ersten Mal im Keller.
In den Winterferien konnten wir uns endlich erholen und nach zwei Tagen waren die Kopfschmerzen verschwunden, obwohl auch im Ferienort
guter Handyempfang war. Uns ging es wieder gut, wie vor der Einschaltung des Sendemastes.

Da wir uns so gut erholt hatten, hofften wir, dass wir auch zu Hause wenigsten in der ersten Zeit keine Probleme haben werden.

Aber als wir abends zu Hause ankamen, setzten die Kopfschmerzen wieder ein.
Am nächsten Morgen war uns dann so übel, dass wir in unserer Küche nichts mehr runter bekamen.

So mussten wir auch mit der Küche ins Erdgeschoss umziehen.

Retikulozythen:
IMaß für Knochenmarkaktivität, rote Blutbildung
(% der Erythrozyten)


04.02.2004 21.02.2004 Urlaub 27.03.2004 12.06.2004
----- 6,9------------- 15---------------------- 10,5------------- 9,7
----- 8,4------------- 18----------------------- 8,3-------------- 9,5
----- 7,6------------- 26------------------------8,0-------------- 9,4
----- 8,1--------------17----------------------- 9,5------------- 10,1
----15,2-------------- 15-----------------------9,7--------------- 8,1

Melatonin
Serum: Norm 8-18 pg/ml

04.02.2004 21.02.2004 Urlaub 23.02.2004
-----2,4--------------11,4-----------------------2,5
-----1,9---------------9,7-----------------------1,1
-----2,6---------------7,9-----------------------2,2
-----2,0---------------6,7-----------------------2,2
-----1,2---------------5,9-----------------------1,4
-----6,6------------------------------------------3,1


Inzwischen war vom Betreiber erkannt worden, dass es sich um eine Hanglage handelt und deshalb erfolgte im März dann ein Ankippen der Sektoren um 2°, wobei man wissen muss, dass diese Antennen eine elektronisch gesteuerte Absenkung des Sendestrahls von gewöhnlich 0 – 14° haben. Deshalb waren unsere Messergebnisse auch nach dieser Anpassung nicht niedriger und unsere gesundheitlichen Probleme blieben bestehen.

Am 16. 3. 04 erfolgte dann die Messungen der TU Dresden und des Staatlichen Umweltfachamtes (StUFA), das bisher noch nie so hohe Werte in
Wohnbereichen gemessenen Werte hatte nämlich ca. 1,6V/m (6500µW/m²) im Kinderzimmer und 0,9 V/m (2500 µW/m²) im Schlafzimmer.
Die Worst Case Berechnung betrug ca. 4 V/m bzw. ca. 40 000 µW/m² im Kinderzimmer wobei nur 0,0001µW/m² nötig wären für ein Handytelefonat.

Sieht so die Minimierung der Strahlenbelastung für die Bevölkerung aus?
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Fürther Ärztetagung:Mobilfunk und Gesundheit, am 22. Oktober 2005 von 10 Uhr bis 17 Uhr in Fürth Created: 7 Nov 2005
Fürther Ärztetagung: Mobilfunk und Gesundheit am 22. Oktober 2005 von 10 Uhr bis 17 Uhr in Fürth
Veranstaltungsort:
Aula des „Heinrich-Schliemann-Gymnasiums“, Königstraße 105 (Innenstadt von Fürth)
Veranstalter und Initiatoren:
• Ärztlicher Qualitäts-Zirkel der Bayerischen Landesärztekammer "Elektromagnetische Felder in der Medizin – Diagnostik, Therapie, Umwelt"
• Bürgermeisteramt der Stadt Fürth
• Ökologischer Ärztebund e.V.
• Bund Naturschutz in Bayern e.V.
• AnBUS e.V.
Mobilfunk ist ein gesellschaftliches Phänomen und fasziniert vor allem die Jugend. Gleichzeitig
mehren sich aber auch die Fragen zu den gesundheitlichen Folgen der alltäglichen elektromagnetischen
Strahlung. Informationen zu den gesundheitlichen Risiken sind widersprüchlich
und unzureichend. Die Verantwortlichkeit für eine notwendige gesundheitliche Vorsorge wird zwischen
Staat, Kommunen, Betreibern, Wissenschaft und Bürgern hin und her geschoben. Einzig die Versicherungsbranche fand einen klaren Weg:
Sie lehnt die Regulierung für Folgeschäden durch Mobilfunk ab.
Immer mehr Ärzte werden allerdings in ihrer täglichen Praxis mit einem neuen, bisher unbekannten
Krankheitsbild mit charakteristischem Symptomenkomplex konfrontiert. Die Erfahrung, dass
diese Symptome meist in zeitlichem und räumlichem Zusammenhang mit der Exposition durch
elektromagnetische Strahlung auftreten, führte zur Gründung des ärztlichen Qualitäts-Zirkels der
Bayerischen Landesärztekammer "Elektromagnetische Felder in der Medizin – Diagnostik, Therapie, Umwelt".
Wie wirkt das elektromagnetische Umfeld auf die menschliche Gesundheit? Wie stark ist der Einfluss durch den Gebrauch von Handys und
schnurlosen Telefonen auf das Wohlbefinden? Was ist zu tun, solange die Auswirkungen nicht absehbar, die Risiken unkalkulierbar sind?
Ziel der eintägigen Fortbildungsveranstaltung ist es, umfassende Hintergrundinformationen zum Themengebiet des Mobilfunks zu geben, so dass der Mediziner diesen neuen Symptomenkomplex in seine Arbeit mit einbeziehen kann. Ein wichtiger Punkt sind dabei für die ärztliche Praxis
die diagnostischen Möglichkeiten.
Die Tagung wendet sich aber nicht nur an Angehörige medizinischer Berufe, sondern auch an Gemeindevertreter, Pädagogen und Personen,
die sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen des Mobilfunks beschäftigen.
Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung der Fortbildungsveranstaltung durch • das Bürgermeisteramt der Stadt Fürth
• den Bund Naturschutz in Bayern e.V.
• die Bürgerinitiative Mobilfunksmog Franken
• und Gigahertz Solutions in Langenzenn, dem innovativen Hersteller von baubiologischer
Messtechnik und Abschirmprodukten für gesundes Wohnen

********************’
Fürther Ärztetagung: Mobilfunk und Gesundheit am 22. Oktober 2005 von 10 Uhr bis 17 Uhr in Fürth
Referate:
• Begrüßung durch Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister der Stadt Fürth
• Motivation zur Tagung: Vertreter von der „Ärzteinitiative Bamberger Appell“
• Christine Kind, Dresden: Unser „Leben“ im Hauptstrahl einer Mobilfunksendeanlage
• Dr. Horst Eger, Naila: Erkrankungen unter dem Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder: Symptomatik, Diagnostik, Fallbeispiele, Gruppeneffekte, Wirkungsmechanismen
• Eva Weber, München: Eine Mobilfunkantenne gefährdet unsere Gesundheit
• Maria Ritter, stud. med., Spaichingen: Der Geldrolleneffekt, Ergebnisse der Untersuchungen im Rahmen von „Jugend forscht“
• Dr. med. univ. Gerd Oberfeld, Salzburg, "Epidemiologische Untersuchungen bei Mobilfunkbasisstationen"
• Dr. Ing. Martin H. Virnich, Ingenieurbüro für Baubiologie und Umweltmesstechnik, Mönchengladbach,: So funktioniert Mobilfunk
- Funktionsweise von GSM und UMTS
- Ausbreitungsverhalten von Mobilfunkstrahlung
• Uwe Münzenberg, AnBUS e. V, Fürth: Elektromagnetische Immissionen im Alltag – Mit welchen Belastungen ist zu rechnen?
• Dr. Horst Eger: Ärztliches Vorgehen bei Verdacht auf das Mikrowellensyndrom
• Dr. med. univ. Gerd Oberfeld: Grundsätzliche Überlegungen für Erhebungen im Zusammenhang „Mobilfunk und Gesundheit“

********************************’’
Referenten
• Dr. med. Horst Eger, niedergelassener Arzt und Initiator der Naila-Studie, Mitglied im Ärztlichen Qualitäts-Zirkel der Bayerischen Landesärztekammer "Elektromagnetische Felder in der Medizin – Diagnostik, Therapie, Umwelt"
• Christine Kind, Dresden. Die Familie Kind lebte mit ihren vier Kindern bis vor kurzem in ihrem Haus, ca. 40 Meter von einer Mobilfunk-Antenne entfernt.
Die gesundheitlichen Probleme aller Familienmitglieder konnten nur durch einen Umzug behoben werden.
• Uwe Münzenberg, AnBUS e.V. Fürth, Baubiologe, Vorstand im Berufsverband Deutscher Baubiologen – VDB e.V.
• Dr. med. univ. Gerd Oberfeld, Umweltmediziner beim Amt der Salzburger Landesregierung, Landessanitätsdirektion, Referat Gesundheit, Hygiene und Umweltmedizin, Referent für Umweltmedizin der Österreichischen Ärztekammer
• Maria Ritter, Studentin der Medizin an der Universität Stuttgart, Preisträgerin bei „Jugend forscht“ im März 2005
Maria Ritter untersuchte zusammen mit ihrem Klassenkameraden Wasgan Lester Wolski zwei Jahre lang den Geldrolleneffekt.
• Dr.-Ing. Martin Virnich, Ingenieurbüro für Baubiologie und Messtechnik, Baubiologe, Qualitätssicherungsausschuss Berufsverband Deutscher Baubiologen – VDB e.V.
• Eva Weber war über 30 Jahre lang Assistentin bei der Flugsicherung an den Flughäfen Riem und Erding. Antennen und Funkanwendungen waren für sie also kein negativ belastetes Thema. Nach der Inbetriebnahme einer Mobilfunkstation in der Nähe ihres Hauses begannen für sie – zunächst
unerklärlich – große und vielfältige gesundheitliche Probleme.
Moderation:
Helga Krause, Mobilfunkbeauftragte des Bund Naturschutz in Bayern e.V., Mitglied im Landes-Arbeitskreis Energie und Klima des Bund Naturschutz.
Tagungsbeitrag: 40 €; bei Anmeldung bis zum 14.10.05: 25 €, Und sonst...
• Fortbildungspunkte für Ärzte sind bei der Bayerischen Landesärztekammer beantragt. Die Anzahl der anrechenbaren Stunden beträgt 6
• Während der Tagung wird Verpflegung vom Bauernladen Knorr angeboten
• Verkehrsanbindung: Von der U-Bahn-Haltestelle Rathaus (eine Haltestelle vom Hauptbahnhof Fürth entfernt – U1 Richtung Klinikum) ist die Schule in zwei Minuten zu Fuß erreichbar. Das Parkhaus des City-Centers befindet sich genau gegenüber der Schule.

***************************’’
Anmeldung
Die Anmeldung kann erfolgen
• per E-Mail an krause.helga@web.de,
• im Internet auf der Webseite von Helga Krause www.helga-krause.de unter Mobilfunk
• per Fax (0911/787 45 25) an die Bund Naturschutz Geschäftsstelle Fürth
• oder durch Einsendung des Anmeldeformulars an Helga Krause, 90765 Fürth, Wiesenstr. 6 Tagungskosten Die Tagungskosten betragen 40 € , bei Anmeldung bis zum 14.10.05: 25 €, Den Tagungsbeitrag bitte auf das Konto des Bund Naturschutz 380 017 103 bei der Sparkasse Fürth,
BLZ 762 500 00, Stichwort: Ärzte-Tagung, überweisen.
Teilnahmebedingungen
Für die Teilnahme an der Tagung ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese gilt als verbindlich nach Zusendung der Anmeldebestätigung.
Bei dieser Fortbildungstagung handelt es sich um eine Veranstaltung wissenschaftlicher Art im Sinne des § 4 Nr. 22a UStG. Die Tagungsgebühren enthalten daher keine Umsatzsteuer.
Wird die Tagung vom Veranstalter storniert oder verschoben, werden bereits gezahlte Beiträge vollständig zurückerstattet. Schadenersatz wird nicht geleistet. Die Tagungsinhalte können sich aus aktuellen Anlässen verändern.
Bei Fragen zur Tagung: Tel. 0911/790 68 06 (Helga Krause, Moderatorin)
Veranstaltungsort Der Veranstaltungsort ist die Aula des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums in der Königstraße 105,
(in der Innenstadt von Fürth) Verkehrsanbindung
U-Bahn: Mit der U-Bahn zur Haltestelle Rathaus (eine Haltestelle vom Hauptbahnhof Fürth (Kurzstrecke) oder zwölf Haltestellen (2 Zonen) vom Hauptbahnhof Nürnberg entfernt – U1 Richtung Klinikum). Das Heinrich-Schliemann-Gymnasium ist von dort zu Fuß schnell erreichbar: die Königstraße (4-5-spurig) auf der linken Seite in Richtung Nürnberg (SO) gehen, Entfernung: 200 Meter.
PKW
Das Parkhaus des City-Centers befindet sich genau gegenüber der Schule. Die Anfahrt finden Sie unter. http://fuerth.stadtplan-region-nuernberg.de/plan/fue.html
Anmeldung
Fax: 0911 / 787 45 25, Post: Helga Krause, Wiesenstr. 6, 90765 Fürth
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Photos Christine aus Dresden Created: 17 May 2005
Photos Christine aus Dresden Familie
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Bericht über unsere Symptome Created: 17 May 2005

Mit Mobilfunk hatten wir uns bisher nicht befasst.

Am 13.11.2003 hob dann ein Kran ein glänzendes Gebilde auf ein Dach in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Zuerst dachte ich es ist ein Edelstahlrohr für die Schornstein-sanierung. Es blieb aber auf dem Dach und beim genauen Hinsehen erkannte ich, dass es sich hierbei wohl um eine Antenne für Mobilfunk handelte.

Auch hatte niemand etwas davon gewusst, dass hier so ein Sender entstehen soll.

Deshalb legten wir Widerspruch beim Bauamt ein, welches uns dann am 03.12.03 schriftlich mitteilte, dass die Anlage noch nicht in Betrieb ist, was uns auch mündlich vom Ortsamtsleiter am 16.12.04 bestätigt wurde.

In der letzten Woche vor Weihnachten fiel uns dann auf, dass unsere Kinder krank aussahen und Augenringe hatten wie bei einem Infekt. Wir dachten noch ; gut, dass bald Ferien sind.

Zu Weihnachten hatten wir dann alle keinen rechten Appetit mehr und uns war ständig übel, was wir uns anfangs mit dem erhöhten Verzehr von Süßigkeiten erklärten. Unsere ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit schoben wir auf das relativ späte Zubettgehen und das lange Ausschlafen.

Dann bekam mein Mann plötzlich Probleme mit dem Durchschlafen und Wiedereinschlafen.

Das unser Appetit nachgelassen hatte wurde sichtbar, denn unsere gewöhnliche Spaghettimenge wurde nicht mehr alle und meine ganze Familie hatte über Weihnachten zum Teil mehrere Kilos abgenommen.

Im neuen Jahr bemerkten wir dann zusätzlich noch Kopfschmerzen, die schon früh beim Aufstehen anfingen. Da sagten wir uns, dass der Sendemast doch schon in Betrieb sein muss.

Am Sonntag, den 4. 1. 04 ließen abends plötzlich die Kopfschmerzen nach und als wir dann mit unserem inzwischen gekauftem Messgerät nachmaßen, waren im ganzen Haus nur noch 1-2 µW/m² zu messen. Da wussten wir dann auch, dass die von uns bis jetzt erfassten Messwerte durch die Inbetriebnahme des Sendemasten hervorgerufen worden sein mussten. Bisher kannten wir ja nicht die Werte, die in unserem Wohngebiet vorher waren. Wir informierten deshalb das Gesundheitsamt über die Einschaltung der Sendeanlage.

Am 05.01.2004 teilte uns das Gesundheitsamt nach Rücksprache mit Bauamt mit, dass die Anlage noch nicht in Betrieb sei.

Zwei Tage später, am 07.01.2004 war dann ein Artikel in der Sächsischen Zeitung, in dem stand, dass die Anlage seit dem 16. Dezember 2003 in Betrieb ist.


Auf meinen Vorschlag den Sendemast mal an- und mal abzuschalten und ich sage anhand meiner Kopfschmerzen wann er an war und wann nicht, sind die Vertretern der Mobilfunkbetreiber am 09.01.2004 nicht eingegangen, obwohl es sich zu diesem Zeitpunkt ja nur um den Probebetrieb handelte und somit dieser einfache Test doch möglich gewesen wäre.


Später kamen bei meinem Mann sporadische Herzrhythmusstörungen, Herzrasen und erhöhter Blutdruck hinzu.
Als ich dann auch eines Morgens mit Herzklopfen und stark erhöhtem Puls aufwachte, sagte ich mir: jetzt reicht es, und wir sind mit unseren Matratzen in die leere Wohnung im Erdgeschoss gezogen, da dort wesentlich geringere Messwerte waren.

Der Schlaf im Erdgeschoss war zwar besser, aber auch nicht so gut wie früher, da Müdigkeit und Kopfschmerzen schon beim Aufstehen vorhanden waren.
Deshalb haben wir unsere Schlafplätze ab Mitte Januar in den Keller verlegt.

In den Winterferien konnten wir uns endlich erholen und nach zwei Tagen waren die Kopfschmerzen verschwunden, obwohl im Ferienort guter Handyempfang war.
Nach den 14 Tagen Urlaub hofften wir uns so erholt zu haben, dass wir wenigstens die erste Zeit lang keine Probleme haben.

Aber als wir abends zu Hause ankamen, setzten die Kopfschmerzen sofort wieder ein.
Am nächsten Morgen war uns dann so übel, dass wir in unserer Küche vor den lecker duftenden Brötchen saßen, aber nichts runter bekamen.

Unser Gesundheitszustand wurde immer schlechter, auch die Kinder klagten mittlerweile nicht nur über ständige Kopfschmerzen sondern auch über Herzschmerzen. Meine Tochter hatte in den letzten vier Monaten nur 100g zugenommen (normal wäre 1-2,5 kg). Hitzewallungen, erhöhter Puls und erhöhter Blutdruck wurden bei mehreren Familienmitgliedern festgestellt.

Wir haben inzwischen bereits im Keller Kopfschmerzen und auch in der Stadt in der Nähe von Mobilfunksendern, was im Frühjahr noch nicht der Fall war. Offensichtlich sind wir schon so stark geschädigt worden, dass uns jetzt auch geringere Strahlungsintensitäten Schmerzen und gesundheitliche Störungen bereiten.

Nachdem sogar unsere Krankenkasse bestätigt hat, dass wir alle durch den Betrieb der Mobilfunksendeanlage krank geworden sind und es „keine anerkannte Therapie außer Beendigung der Exposition gibt“ haben wir uns schweren Herzens entschlossen, aus unserem eigenen Haus vorerst auszuziehen. Seit Mitte Dezember wohnen wir jetzt zur Miete
und hoffen, dass wir bald wieder einziehen können.

Mein ältester Sohn hatte von September bis Dezember 2004 eine Lymphknotenschwellung, die ohne irgendeine Entzündung bestand und ärztlich überwacht wurde. Zu Weihnachten 2004 ca. 10 Tage nach unserem Umzug in eine strahlungsarme Gegend war diese Lymph-knotenschwellung verschwunden. Der betreuende Arzt war selbst sehr verblüfft, weil er so etwas noch nicht erlebt hatte. Er hatte nun den Zusammenhang verstanden und meinte auch, dass Mobilfunksender nicht in Wohngebiete gehören.


Probleme mit „Haarausfall“ und dünneren Haaren haben wir nun hoffentlich bald nicht mehr.

Der gesamten Familie geht es nun deutlich besser. Dies sehen uns alle an, besonders an der bereits nach 2-3 Wochen verschwundenen fahlen blassen Haut. Auch ist nun etwas mehr Hautspannung im Gesicht. Wir können nur hoffen, dass keine irreversiblen Schädigungen entstanden sind. Die Verbesserung unseres Gesundheitszustandes wird gut dokumentiert. Nicht nur die ärztlichen Berater der Krankenkasse haben daran großes Interesse.



Anmerkung: Die Aufzählung der Symptome und Beobachtungen ist nicht vollständig.
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